Jennifer Rostock U.S.
Es Tut Wieder Weh

Ich trag meine Vergangenheit mit mir rum wie Dreck
Unter den Nägeln und mein Tagebuch widert mich an
Ich zerreiß alle Seiten und versuch zu vergessen
Dass ich dich nicht vergessen kann
Meine Gedanken hängen wie Trauerweiden in der Luft
Und die Schwalben fliegen wieder tief
Dann seh ich deine Silhouette am Horizont
Da war das Monster, das so lange schlief

Du tauchst in mein Leben
Und ich spür, wie es sticht
Wie all’ meine Hoffnungen an den Worten zerbricht
Du tauchst in mein Leben
Schürst aufs Neue die Glut
Und meine älteste Narbe spuckt wieder Blut

Es tut wieder weh, es tut wieder weh
Ich will raus hier
Doch ich weiß nicht wie
Es tut wieder weh, es tut wieder weh
Und mein Stolz geht vor dir auf die Knie
Es tut wieder weh

Noch mit den Füßen im Feuer würd ich schwören
Es ging mir nie besser doch die Lüge ist kein Triumph
Ich verteidige mein Wort schon seit Jahren bis aufs Messer
Doch das Messer wird mir langsam stumpf

Du tauchst in mein Leben …

Es tut wieder weh
Dieses Verlangen, das ich nicht ertrag
Es tut wieder weh, es tut wieder weh
Und ich fühl mich, wie am ersten Tag
Es tut wieder weh, es tut wieder weh

Du tauchst in mein Leben
Und ich spür, wie es sticht
Wie all’ meine Hoffnungen an den Worten zerbricht
Du tauchst in mein Leben
Schürst aufs Neue die Glut
Und meine älteste Narbe spuckt wieder Blut

Du tauchst in mein Leben
Und mein Leben wird kalt
Und deine Versprechen werden müde und alt
Du tauchst in mein Leben
Und ich spür, wie es sticht
Denn du siehst mich nicht
Oh, du siehst mich nicht

Es tut wieder weh …
Und ich fühl mich, wie am ersten Tag
Es tut wieder weh